<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>WearHEALTH Archive - Offene Digitalisierungsallianz Pfalz</title>
	<atom:link href="https://www.offenedigitalisierungsallianzpfalz.de/tag/wearhealth/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.offenedigitalisierungsallianzpfalz.de/tag/wearhealth/</link>
	<description>Wir fördern den Austausch von Ideen, Wissen &#38; Technologien mit Wirtschaft und Gesellschaft.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 17 Jan 2023 09:04:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.2</generator>
	<item>
		<title>Wearables aus Kaiserslautern auf der MEDICA</title>
		<link>https://www.offenedigitalisierungsallianzpfalz.de/forschung-aus-kaiserslautern-auf-der-medica/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chantal Momber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2019 23:38:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit bis 2022]]></category>
		<category><![CDATA[ODPfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Ganganalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Messen]]></category>
		<category><![CDATA[Wearables]]></category>
		<category><![CDATA[WearHEALTH]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.offenedigitalisierungsallianzpfalz.de/?p=1136</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftler gehen mit ihren Forschungsergebnissen in die Welt. Sie tun das zum Beispiel auf Messen. Gabriele Bleser gibt uns Einblicke in die Messeteilnahme ihrer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.offenedigitalisierungsallianzpfalz.de/forschung-aus-kaiserslautern-auf-der-medica/">Wearables aus Kaiserslautern auf der MEDICA</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.offenedigitalisierungsallianzpfalz.de">Offene Digitalisierungsallianz Pfalz</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Wissenschaftler gehen mit ihren Forschungsergebnissen in die Welt. Sie tun das zum Beispiel auf Messen. Gabriele Bleser gibt uns Einblicke in die Messeteilnahme ihrer Arbeitsgruppe wearHEALTH bei der Messe ‚Medica‘ im November 2018 in Düsseldorf. </em></strong></p>


<h3>Warum geht man eigentlich auf eine Messe, Frau Bleser?</h3>


<p class="wp-block-paragraph">Wir hatten verschiedene Ziele. Zum Beispiel sind im Rahmen  unserer Forschung zu mobilen und tragbaren Technologien (Wearables) im  Gesundheitsbereich konkrete Systeme entstanden, die wir gerne in die  Anwendung bringen würden. Wie kommt z.B. unser mobiles Ganganalysesystem  an? Was müsste man noch machen? Wo könnten Probleme oder Herausforderungen liegen? Die Medica ist dafür als Medizintechnik-Messe,  auf der sich Fachleute und Stakeholder versammeln, ein idealer Rahmen.             </p>



<h3 class="wp-block-heading">Und wie war das Feedback?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Prinzipiell gut. Wir haben gemerkt, dass unsere Arbeiten zur  mobilen Bewegungsanalyse für Mediziner und Unternehmen im Biomechanik-  oder Physiotherapie-Bereich interessant und relevant sind, und dass sich  viele gut vorstellen können, unsere Methoden einzusetzen. Wir haben uns  natürlich auch Wettbewerber in unserem Bereich angeschaut. Dabei haben  wir festgestellt, dass die Technologie der tragbaren Sensoren schon weit  verbreitet ist, es aber einen großen Bedarf an Know-How in der  Datenauswertung gibt, um derartige Systeme robust und einfach handhabbar zu machen. Genau hier setzen unsere Arbeiten an. Wir arbeiten z.B. daran, dass unser Erfassungssystem mit Störquellen aus der Umgebung  klarkommt, langzeitstabil ist und dass es sich automatisch auf die  Person einstellt, die erfasst wird. Auf der Medica haben wir gemerkt,  dass unsere Fortschritte in diesen Bereichen uns interessant für andere  Stakeholder machen.             </p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie mobil werden „Wearables“ bei medizinischen Untersuchungen inzwischen eingesetzt?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir arbeiten im Rahmen der mobilen Bewegungsanalyse nicht  mit einzelnen tragbaren Sensoren, sondern mit Sensornetzwerken, z.B. mit  sieben Sensoren am unteren Körper für eine Ganganalyse. Auch wenn die einzelnen Sensoren bzw. ‚Wearables‘ inzwischen recht klein sind und bequem in ein Kleidungsstück, etwa in eine Hose, integriert werden können, handelt es sich trotzdem insgesamt noch um ein  sehr komplexes System, wenn man das Sensornetzwerk, die Einheit, die  notwendigen Berechnungen durchführt, und die Stromversorgung mit  betrachtet. Die meisten derartigen Messsysteme werden derzeit daher noch  in einem relativ stationären Umfeld und für kurze Assessments eingesetzt. Nicht mehr unbedingt in einem abgeschlossenen Labor, aber oft eben doch noch in einem Klinik-Umfeld, wo Sensoren und die Computer zur Auswertung örtlich gebunden sind.             </p>



<h3 class="wp-block-heading">Die AG wearHEALTH hat da einen anderen Ansatz?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, wir möchten mit unseren Entwicklungen in den Alltag  gehen. Wir arbeiten in Richtung eines leichtgewichtigen und komplett tragbaren Systems, das man tatsächlich auch mit nach draußen nehmen kann. Dies würde den Einsatz in der Nachsorge, anschließend an eine Reha in der Klinik, ermöglichen.             </p>



<h3 class="wp-block-heading">Braucht man eine solche Analyse außerhalb der Klinik?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nun, uns geht es nicht nur um Analysen, sondern wir möchten diese auch für direkte Rückmeldungen an die Person nutzen. Wir arbeiten derzeit z.B. an einem Gangtraining-System für Leute, die ein neues Hüftgelenk bekommen haben, zusammen mit einer Rehaklinik als Kooperationspartner. Das Problem ist: Patienten, die z.B. an einer Arthrose leiden und im Zuge dessen ein neues Hüftgelenk erhalten, haben meist über viele Jahre eine Schonhaltung entwickelt und verinnerlicht. Nach der Operation sind zwar die Schmerzen weg, die Schonhaltung aber bleibt und kann angrenzende Strukturen schädigen. Das „normale“ Gehen muss in der Reha und darüber hinaus erst wieder mühsam erlernt werden. Die Umgewöhnung dauert im Grunde Monate. An der Stelle, wo die Patienten  die Rehaklinik verlassen, möchten wir ansetzen und sie auch imAlltag  weiter mit unserem System unterstützen, wieder zu einem „normalen“ Gang zu kommen.             </p>



<h3 class="wp-block-heading">Was nehmen Sie außer dem Feedback mit zurück von der Medica?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein vertieftes und ausgebautes Netzwerk. Wir haben bestehende Kontakte gestärkt und neue mögliche Partner für spannende Kooperationen gewonnen. Das betrifft auch internationale Akteure, wie ein Startup aus Japan, das daran arbeitet, Sensoren direkt in Trainingskleidung einzuarbeiten. Wir haben außerdem viele Gespräche dazu geführt, wie wir unsere Ideen und Technologien auf den Markt bringen könnten. Hier braucht es Studien, Gelder, Personal und einen langen Atem. <br><br> <strong>Danke für das Gespräch, Frau Bleser!  </strong>  </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links</strong><br>&#8211; <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Didaktik der Physik, TU  Kaiserslautern (öffnet in neuem Tab)" href="https://agw.cs.uni-kl.de/startseite/" target="_blank">Arbeitsgruppe wearHEALTH, TU  Kaiserslautern</a><br>&#8211; <a rel="noreferrer noopener" aria-label="MEDICA 2018 - Weltforum der Medizin (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.medica.de/cgi-bin/md_medica/lib/pub/tt.cgi/MEDICA_2018_%E2%80%93_Weltforum_der_Medizin.html?oid=84390&amp;lang=1&amp;ticket=g_u_e_s_t" target="_blank">MEDICA 2018 &#8211; Weltforum der Medizin</a><br>&#8211; <a href="https://www.rti.uni-kl.de/forschende/messebeteiligungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Messebeteiligungen der TU Kaiserslautern (öffnet in neuem Tab)">Messebeteiligungen der TU Kaiserslautern</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartner</strong><br>Chantal Momber <br>Transfer- und Kommunikationsmanagerin, Offene Digitalisierungsallianz Pfalz <br>E-Mail: <a href="http:&#x2f;&#x2f;&#109;o&#x6d;&#x62;&#x65;&#114;&#64;&#x72;&#x74;&#x69;&#46;u&#x6e;&#x69;&#x2d;&#107;l&#x2e;&#x64;&#x65; ">&#x6d;&#111;m&#x62;&#x65;&#114;&#64;&#x72;&#x74;&#105;&#46;&#x75;&#x6e;&#105;-&#x6b;&#x6c;&#46;d&#x65; </a> </p>


<p><!--EndFragment--></p>
<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://www.offenedigitalisierungsallianzpfalz.de/forschung-aus-kaiserslautern-auf-der-medica/">Wearables aus Kaiserslautern auf der MEDICA</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.offenedigitalisierungsallianzpfalz.de">Offene Digitalisierungsallianz Pfalz</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
