Digitaltag 2020: Wie die Digitalisierung das Gesundheitswesen unterstützen kann

Am 19. Juni 2020 findet der deutschlandweite Digitaltag rein in digitaler Form statt.

Unter dem #digitalmiteinander zeigt auch der Innovationsbereich Gesundheit, welchen Beitrag die Hochschule Kaiserslautern zur Digitalisierung im Gesundheitswesen beiträgt.

Der Innovationsbereich Gesundheit der Offene Digitalisierungsallianz Pfalz zeigt auf wie durch Digitalisierung Gesundheit gefördert und unterstützt werden kann.

Die Rolle des Darms bei neurodegenerativen Erkrankungen (Web-Seminar)

Am 19. Juni 2020 um 13:00 Uhr findet ein Web-Seminar zur Rolle des Darms bei neurodegenerativen Erkrankungen statt. Das Web-Seminar kann über Zoom besucht werden.

>> Hier gehts zum Web-Seminar in Zoom <<

Meeting ID: 970 6666 8018
Passwort: 881665

Kurzbeschreibung
Die Parkinson-Krankheit (PD) ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems und ist histopathologisch durch das Vorhandensein intraneuronaler Akkumulationen von fehlgefalteten α-Synuclein-Proteinen, den Lewy-Körpern, gekennzeichnet. Diese pathologischen Proteinablagerungen führen zu verschiedenen neurotoxischen Effekten, wie einer gestörten Entwicklung des Zytoskeletts oder einem erhöhten oxidativen Stress, sowie zu einer veränderten synaptischen Funktion und Vesikelfreisetzung. Neueste Forschungsarbeiten zeigen, dass nicht nur das zentrale Nervensystem betroffen ist, sondern dass auch der Darm eine zentrale und womöglich initiierende Rolle bei der Pathogenese spielt. Viele Jahre bis Jahrzehnte bevor sich die Parkinson-Krankheit klinisch manifestiert, können frühe Anzeichen von neuropathologischen Veränderungen im Darmnervensystem, dem enterischen Nervensystem(ENS), beobachtet werden. Interessanterweise wurden Lewy-Körper auch im ENS gefunden, was auf eine pathologische Beteiligung des ENS an PD hinweist. Bereits 2002 wurde postuliert, dass PD möglicherweise sogar im Darm beginnt, und dass die fehlgefalteten α-Synuclein-Proteine über den Vagusnerv zum Gehirn wandern und dort zum neuronalen Zelltod führen und Entzündungen verursachen. In diesem Web-Seminar möchten wir Methoden und Ergebnisse einer aktuellen Studie unserer Arbeitsgruppe vorstellen. Wir konnten an einem PD-Mausmodell zeigen, dass frühzeitige Veränderungen innerhalb des ENS genutzt werden können, um potentielle Biomarker für PD zu identifizieren. In diesem Zusammenhang haben wir sowohl funktionelle als auch molekulare ENS-Veränderungen in Kombination mit einer Genexpressionsanalyse in dem PD-Mausmodell vor dem klinischen Beginn untersucht und konnten mehrere vielversprechende Biomarker identifizieren.

Zoom noch nicht genutzt? Hier finden Sie eine Anleitung für die Nutzung mit dem Client. Alternativ können Sie auch auf den Link oben klicken und auf “Treten Sie über den Browser ein” gehen. Dann müssen Sie noch den Zugriff auf Mikrofon und Webcam erlauben.
Wichtig: eine Registrierung bei Zoom ist nicht erforderlich.

Was ist eigentlich eHealth?

Kurzbeschreibung
Dieses Video erläutert den Begriff eHealth und zeigt diverse Herausforderungen und erhoffte Vorteile bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Ihr erfahrt, wie wichtig Computer sind um Menschenleben zu retten.

Was ist eigentlich Medizininformatik?

Kurzbeschreibung
Medizininformatik beschäftigt sich mit der Anwendung moderner technischer Systeme in der Medizin. Neben dem Begriff Medizininformatik werden heute Begriffe wie eHealth, Gesundheitsinformatik, personal Health (care) gebraucht. Das Video beschreibt, welche Kenntnisse bei diesem Studiengang vermittelt werden und welche Karrierechancen das Studium unseren Absolventen eröffnet.

Der Studiengang Medizininformatik am Campus Zweibrücken: Ihr habt Interesse? Prof. Dr. Gerhard Schmidt erklärt Euch wie es geht

Kurzbeschreibung

Was sind eigentlich Biosignale und Telemedizin? Und wie treffen sich Patient und Doc im Internet?

Kurzbeschreibung
Das Video beschreibt, wie wir mit Hilfe von Biosignalen und medizinsichen Messgrößen zwischen Gesundheit und Krankheit unterscheiden können. Dabei geht das Video darauf ein, welche Biosignale und physiologischen Messmethoden geeignet sind um bei Telemedizin, also der Fernbetreuung von Kranken eingesetzt zu werden, da eine Messung dann häufig vom Patienten selbst durchgeführt werden muss.

Digitalisierung in der Medizin: Prof. Dr. Norbert Rösch erläutert die Herausforderungen der Ernährungsberatung

Kurzbeschreibung
In diesem Video wird erläutert, wie digitale Methoden in der Ernährungsberatung eingesetzt werden können, um beispielsweise Auslöser von Allergien auf Nahrungsmittel zu erkennen. Hierzu wird auf die Ziele und Ergebnisse des erfolgreich abgeschlossenden Forschungsprojekts DiDiER (Digitalisierung von Dienstleistungen in der Ernährungsberatung) eingegangen, dass vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde. DiDiER ist ein modulares Ernährungsmanagement-System, das aus Erfassungs-Apps, einer browserbasierten Management-Software für Ernährungsberater*innen, Schnittstellen zu Sensoren, Lebensmitteldatenbanken und Auswerte-Services besteht, bei dem Umfassend auf Datenschutz und Datensicherheit geachtet wurde. (https://www.didier-projekt.de/)

openIntelliCare: Anwendung im eHealth Bereich zur online Kontrolle von Gesundheitsdaten für Patienten

Kurzbeschreibung
Das Projekt openIntelliCare führt unterschiedliche Ansätze aus dem Bereich Hausnotrufsysteme, sensorgestütztes Patientenmonitoring, Expertensysteme und Notrufzentralenmanagement zu einem innovativen und effizienten Versorgungssystem zusammen. Mit dem System wird es möglich. den Gesundheitszustand der Patienten aktiv zu beurteilen, um so die Versorgungsqualität zu steigern sowie die Kosten in den Bereichen häuslicher medizinischer Unterstützung und Vorsorge zu reduzieren. openIntelliCare trennt technische Dienstleistung und organisatorisches Notfallmanagement. Somit wird die Notruffunktion auf Basis von Vitaldatenmonitoring auch für kleine Pflegeerbringer finanziell machbar und als zugekaufte Dienstleistung planbar. openIntelliCare wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Zeitraum von 2013 bis 2016 gefördert.

Die digitale Lehr- und Lernplattform Virtuelles Technologielabor

Kurzbeschreibung
Das Virtuelle Technologielabor ist Teil eines „Blended Learning“ – Konzeptes. Die virtuelle und die reale Lernebene werden darin miteinander verknüpft. Studierende werden zunächst mit interaktiven Simulationen, multimedialen Darstellungen und detaillierten Informationen auf die „reale Laboraufgaben“ vorbereitet. Die interaktiven Simulationen entsprechen dabei weitgehend den echten Anlagen im “realen” Reinraumlabor der Hochschule Kaiserslautern. Ähnlich wie bei einem Flugsimulator kann zunächst auf der “virtuellen” Ebene die Bedienung des teuren und empfindlichen High-Tech-Equipments eingeübt werden. Im Anschluss dürfen Studierenden der Mikrosystem- und Nanotechnologie (MNT) oder der Angewandten Lebenswissenschaften (ALS) schon im Grundstudium mit realen High-Tech-Anlagen arbeiten. Dort können Sie erste Erfahrungen mit Sensoren für unterschiedlichste Anwendungen, wie z.B. für die Medizin- und Biotechnologie, sammeln.

Emdedded Systems, hardwarenahe Programmierung

Kurzbeschreibung
Digitale Lehre erfordert mehr als nur ein Laptop und eine gute Internetverbindung. Für manche Aufgaben reicht halt ein Home-Office nicht aus, dann brauchen wir ein Home-Lab! Prof. Dr. Gerhard Schmidt erläutert am Beispiel von Embedded Systems in der Medizininformatik, wie an der Hochschule Kaiserslautern mit viel Engagement profundes Praxiswissen zur Programmierung von Mikroprozessoren vermittelt wird, auch wenn der persönliche Kontakt erstmal unterbleiben muss.
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4