Eröffnungsfeier des VirtualXlab

Eintauchen in virtuelle Welten mit dem VirtualXlab

Im VirtualXlab, das sich an der Hochschule Kaiserslautern (HSKL) befindet, wird am Umgang mit dem Virtuellen Raum und dem damit verbundenen gesellschaftlichen Nutzen geforscht. Neue Techniken werden kritisch untersucht und es wird aufgezeigt was aktuell möglich ist und welche Trends sich in der Zukunft etablieren können.

Es geht unter anderem um die Frage, wie der digitale Mensch seinen Alltag zukünftig durch virtuelle Zusatzinhalte erleben wird und wie digitale Räume die lokale und globale Kommunikation verändern können. Kern des Labors ist Erfahren und Erleben durch das Erweitern der Welt.
„Das VirtualXlab ist ein Ort technischer und kreativer Expertise, ausgestattet mit modernstem Equipment. Dieses Know-how umfasst die Bereiche virtueller Welten. Eines unserer aufwändigeren Equipments ist bspw. die Motion Capture Anlage. Sie bietet einen echten Mehrwert, indem sie es ermöglicht mit interessierten Partnern zusammenzuarbeiten, um gemeinsam Antworten auf Zukunftsfragen zu finden und Lösungen zu realisieren“, erklärt Marcel Adam, der das Labor betreut.

Mithilfe der Motion Capture Technologie werden Bewegungen von Personen erfasst. Dies geschieht durch einen mit Markern besetzten Anzug, getragen von einer Person. Die Signale der Marker werden dabei von Kameras verfolgt. Auf diese Weise werden bspw. Filmfiguren animiert und ihnen Leben eingehaucht. 

Prof. Matthias Pfaff, Leiter des Labs, erklärt: „Gerade im Bereich Augmented/Mixed/Virtual Reality müssen kreative Denkansätze und Technologie verschmelzen. Diese zukunftsweisende Technik ermöglicht ein dreidimensionales Erleben bisher unsichtbarer Welten– und zwar aus ganz neuer Perspektive“.

Bezüglich möglicher Formen der Zusammenarbeit veranschaulicht Marcel Adam: „Konkret kann es sich hierbei z.B. um das Rekonstruieren und Archivieren von Kulturgut handeln oder darum, Simulatoren zu erstellen“, und ruft dazu auf, bei Interesse gerne Kontakt aufzunehmen.

Ansprechperson:
Marcel Adam
Hochschule Kaiserslautern
E-Mail: